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Klassische Musik unter Meppens Himmel |
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Meppen: Jugendliches Orchester brilliert |
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There are no translations available. - Meppener Tagespost, 27.07.2011 -
Meppen. Eine intensive zehntägige Vorbereitungszeit mit täglich bis zu neun Stunden Proben im Jugendgästehaus in Meppen ging dem Konzert der "Jungen Ems-Dollart Philharmonie" unmittelbar voraus, bevor die jungen Musiker als Orchester an die Öffentlichkeit treten konnten. Sie sind zwischen 10 und 21 Jahre alt, leistungsstarke, versierte und orchestererfahrene Instrumentalisten und kommen aus den Niederlanden und Deutschland. Einmal im Jahr treffen sich die 60 bis 70 Teilnehmer der Philharmonie zu einer Probenphase und bereiten ein Konzert vor.Dabei muss sich das Orchester immer wieder neu zusammenfinden, weil alte Mitglieder ausscheiden, neue nach einer strengen Auswahlprüfung hinzukommen. Initiator und Träger dieses lobenswerten und anerkannten Projekts ist das Emsländische Kammermusikensemble. Das überzeugende und begeisternde Ergebnis der aufwendigen Probenarbeit konnten zahlreiche Besucher in der Aula des Windthorst-Gymnasiums in Meppen hören. Weitere Konzerte fanden in Meppel und Groningen statt. Unter dem Motto "Musik über die Grenzen hinweg" hatten der Dirigent der Philharmonie Johannes Leertouwer und seine professionellen Helfer, erfahrene Musikdozenten, anspruchsvolle und bekannte sinfonische Werke erarbeitet, und die jungen Musiker waren hoch konzentriert und engagiert bei der Sache. Das Konzert begann mit "Finlandia", dem wohl meistgespielten Werk des finnischen Komponisten Jean Sibelius. Schon hier offenbarte sich die Qualität des Orchesters, etwa die rhythmische Präzision der Blechbläser bei ihren kurzen Einwürfen, aber auch bei den Holzbläsern und Streichern, die die lyrischen Passagen bezwingend gestalteten. Felix Mendelssohn Violinkonzert e-Moll ist eines der beliebtesten und bekanntesten Werke dieses Genres. Es stellt an den Solisten wie auch ans Orchester erhebliche Anforderungen. Die vierzehnjährige Solistin Svenja Staats meisterte den Solopart beeindruckend. Mit federnder Leichtigkeit und perfekter Technik musizierte sie den ersten Satz, ohne romantische Überzeichnung, edel und schlackenlos kam das Andante daher, kraftvoll musizierte sie den dritten Satz. Dabei blieb das Filigran der schnellen Läufe stets durchsichtig. Behutsam und aufmerksam begleitete das Orchester die Solistin, schmiegte sich in der Kadenz sanft den Arpeggien der Solistin an und brachte den Übergang vom ersten zum zweiten Satz sehr bewusst. Auch im stürmischen dritten Satz war das Orchester der Solistin ein wacher Partner. Die vierte Sinfonie von Pjotr Iljitsch Tschaikowskis war wohl das gewichtigste Werk im Programm und ist gewiss eine Heriasforderung für dieses Orchester. Der Komponist selbst bezeichnete sein Werk als "Schicksalssinfonie". Man muss der jungen Leuten und dem Dirigenten ein uneingeschränktes Lob spenden, dass sie dieses technisch und musikalisch schwierige Werk so überzeugend gestaltet haben. Bewundernswert, wie sicher im ersten Satz beispielsweise die Holzbläser und Flöten ihre Solopassagen und wie präzise bis ins Pianissimo die Streicher im dritten Satz ihren Pizzicato-Part darboten. Mit dem ungestümen "Allegro con fuoco" der Sinfonie endete en beeindruckender musikalischer Abend. Und zu guter Letzt: Der Mitinitiator des Projekts Olaf Nießing teilte dem Publikum mit, das Orchester werde wegen der guten Probenmöglichkeitenim Jugendgästehaus wieder nach Meppen kommen.
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Rund 500 Zuhörer von 15-Jähriger verzaubert |
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There are no translations available. Klassikkonzert mi der Jungen Ems-Dollart Philharmonie - Neue Zeitung, 19.02.2011 -
Leer. Die Begeisterung über die jungen Talente war groß: Rund 500 Besucher genossen ein hochkarätiges Konzert der Jungen Ems-Dollart Philharmonie (JEDP) im Theater an der Blinke in Leer. Hochkonzentriert spielten die jungen Musiker im Alter zwischen 14 und 21 Jahren Stücke von Saint-Saens, Bruch und Dvorak unter der souveränen Leitung von Guilherme Bernstein, der die begabten Einzeltalente zu einem homogenen Klangkörper zusammengeführt hat. Deutsche und niederländische Musikerinnen vereint in grenzenlos schöner Musik - darüber freute sich nicht nur der Vorsitzende der Ems Dollart Region (EDR), Landrat Bernhard Bramlage, der das Publikum in einer kurzen Ansprache begrüßte. Projektleiter Olaf Nießing informierte über den Hintergrund des Orchesters:
Die "Junge Ems-Dollart Philharmonie" ist ein, sich jährlich neu zusammensetzendes deutsch-niederländisches Jugendsinfonieorchester im Gebiet der Ems-Dollart Region. Unter Anleitung eines professionellen Dozententeams sowie einem international erfahrenen Gastdirigenten wird anspruchsvolle Orchesterliteratur erarbeitet. Zur Zeit leitet Guilherme Bernsteind die JEDP, er ist Professor für Orchesterleitung und Dirigieren, Komponist und Leiter des Orchesters der Federal University in Rio de Janeiro. Die Teilnehmer treffen sich einmal im Jahr zu einer zehntägigen Probenphase. Im Anschluss daran präsentiert sich das Orchester mit jeweils zwei Konzerten in Deutschland und den Niederlanden. Das Konzert in Leer war ein Zusatzkonzert, das sich insbesondere der EDR-Vorsitzende Bramlage anlässlich der Renovierung des Theaters an der Blinke gewünscht hatte.
Das Projekt "Junge Ems-Dollart Philharmonie" wird im Rahmen des INTERREG IV A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln dse Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Niedersachsen sowie den niederländischen Provinzen Drenthe, Friesland und Groningen kofinanziert. Es wird durch das Programm-Management bei der Ems Dollart Region (EDR) begleitet. Initiator und Träger des Projektes ist das Emsländische Kammermusikensemble e.V. Als Partner beteiligt sich das ICO Centrum voor Kunst & Cultuur Assen.
Das Ergebnis dieser grenzübergreifenden Zusammenarbeit war ausgesprochen beeindruckend. Ganz behutsam nahmen die Musiker das Publikum mit hinein in Camille Saint-Saens "Danse macabre op. 40". Höhepunkt des Konzertes war der Auftritt der erst 15-jährigen Anne-Kristin Grimm, die als Solistin auf der Geige das Publikum nachhaltig mit Max Bruchs "Konzert für Violine und Orchester g-Moll op. 26" beeindruckte.
Schwere Kost servierten die 60 hochbegabten Musikerinnen und Musiker mit Antonin Dvoraks "Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95" im zweiten Teil und bewiesen auch damit ihr Können: ihr Spiel ging unter die Haut. Einige Zuhörer konnten die Spannung kaum ertragen und waren gleichzeitig so begeistert, dass sie ein ums andere Mal zu früh applaudierten.
Doch die jungen Künstler ließen sich davon nicht irritieren und entluden ihre Spielfreudein einem dramatischen Schlussakkord. Stehender Applaus war der Lohn für Einsatz und nachweisliches Können.
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"Tolle Leistung von jungen Menschen" |
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There are no translations available. Junge Ems-Dollart Phlharmonie begeisterte 500 Zuhörer in Leer - Ostfriesen-Zeitung, 15.02.2011 - RM
Leer. Die Junge Ems-Dollart Philharmonie begeisterte am Sonnabend rund 500 Zuhörer im neuen Theater an der Blinke in Leer. Das 2008 gegründete Orchester spielte zum ersten Mal in Leer. Rund zwei Stunden unterhielten die Nachwuchsmusiker aus den Landkreisen Leer, Emsland sowei den niederländischen Provinzen Groningen und Drenthe unter der Leitung ihres Gastdirigenten Guilherme Bernstein die Zuhörer mit Werken wie "Danse Macabre" op. 40 von Camille Saint-Saens (1835-1921), dem Violinkonzert g-Moll op. 26 von Max Bruch (1732-1809) und der Sinfonie "Aus der neuen Welt" von Antonin Dvorak (1841-1904). "Der Erfolg macht uns Mut, auf diesem Weg weiterzumachen. Das Publikum in Leer wusste die Leistungen der jungen Musiker zu würdigen", sagte die Leiterin der Kreismusikschule Leer, Ellen Broy, die sich darüber freute, dass mit dem Geiger Jonathan Verwaal aus Moormerland einer aus der Kreismusikschule den Sprung in das 60-köpfige Orchester geschafft hat. Bei Max Bruchs Violinkonzert g-Moll überzeugte die 15-jährige Anne-Kristin Grimm als Solistin. Zum Abschluss des Konzertes gab es dann noch mit Dvoraks Sinfonie "Aus der neuen Welt"ein beliebtes Orchesterstück der Romantik. "Tolle Leistungen von großartigen jungen Menschen", so das Fazit des künstlerischen Leiters des grenzüberschreitenden musikalischen Projektes, Olaf Nießing, der erfreut war, dass nicht nur Klassikfans das Konzert besucht haben. Ein Wiedersehen mit dem Orchester in Leer, das unter anderem über Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird und dessen Programm-Management die Ems Dollart Region (EDR) übernommen hat, gibt es erst im Sommer 2012. |
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